SBB Journal

Für Euch aufbereitet: Das SBB Journal ist unsere journalistische Seite, in der wir uns intensiv mit Themen befassen, die unser Arbeitsalltag mit sich bringt und von denen wir denken, dass darüber gesprochen und gelesen werden sollte. 

Über Euer Feedback freuen wir uns, gerne auch auf Facebook: https://www.facebook.com/SBB.Kompetenz/

Was ist eigentlich ein Learning-Management-System?

Um zu verstehen, was genau es mit einem Learning-Management-System (kurz: LMS) auf sich hat, ist es zunächst hilfreich auf das deutsche Synonym zurückzugreifen: Lernplattform.
Diese Lernplattform dient als digitale Schnittstelle, über die der Lernprozess koordiniert werden kann – wie eine Art digitales Schulgebäude.
Man betritt das Schulgebäude über die Startseite, und von dort geht es in die unterschiedlichen Räume. Diese digitale Schule bietet dann Räume für Online-Unterricht, Räume für die Bereitstellung von Dateien und Inhalten, sie bietet Räume für den Austausch unter Lernenden, für Textverarbeitung, sowie Räume für den Upload von Aufgaben und ergänzenden Unterlagen – kurz: Unter einer einheitlichen Oberfläche werden dutzende Teilprogramme integriert, die alle dem Zweck dienen, das Lernen interaktiver, moderner und effektiver zu gestalten.

Der große Vorteil zu einem realen Schulgebäude ist natürlich, dass von überall darauf zugegriffen werden kann. So hat man seine Unterrichtsmaterialien immer dabei, kann von überall Aufgaben bearbeiten oder Ergebnisse hochladen. Stichwort: Flexibilität.
Eine solche Plattform bündelt alle möglichen Tools und Funktionen und vereinfacht durch ein einheitliches, meist betont benutzerfreundliches, Design die Organisation digitalen Lernens. Anstatt also für Videokonferenzen, Dateiupload, Quizze und Terminübersichten separate Programme nutzen zu müssen, finden sich all diese Funktionen in der intuitiven Lernplattform. Je einfacher ein System zu bedienen ist, desto motivierender ist es, die volle Funktionalität auszunutzen, anstatt sich nur mit den basics zufrieden zu geben. So kann es auch Dozent*innen anregen, ihre Unterrichtsmethoden weiterzuentwickeln.
Ein gutes Learning-Management-System sollte zudem in der Lage sein, Lernerfahrungen zu bieten, die auf den individuell Lernenden ausgerichtet sind. Es muss simpel genug sein, um ohne viel Einarbeitungszeit von Instruktoren und Lernenden nutzbar zu sein und sowohl für Dozent*innen als auch Schüler*innen die digitale Zusammenarbeit so unkompliziert wie möglich zu gestalten.
So hilft ein LMS dabei, Lernen interessant und zugänglich zu machen. Den Lernenden soll so ermöglicht werden, ihren individuellen Lernfortschritt aktiver zu beeinflussen.

Kooperationspartner

Top